Calenberger Musterungsarolle

Die Calenberger Musterrolle von 1585

Mit nur wenigen Ausnahmen enthält sie alle Dörfer des Calenberger Landes *) und stellt eine fast lückenlose Liste der männlichen Bevölkerung zwischen dem 20. und 80. Lebenjahr dar. 

Durch ihre Aufteilung in die dörfliche Besitzerklassen der Vollmeier, Halbmeier, Kötner und Häuslinge gibt sie einen guten Einblick in die soziale Schichtung unserer Dörfer während des 16. Jahrhunderts.

BACKHÄUSER IN OLDENDORF

In der Zeit um 1841 - 1890 gab es 14 Backhäuser in Oldendorf  -  davon 1 Wasch- und Backhaus, 1 Backhaus im Stall

BAALMISSSEN

Nördlich von Oldendorf gab es das Dorf Baalmissen, das im Verzeichnis der wüsten Orte (1498) nicht mehr erwähnt wird. Die Umsiedlung muß schon sehr früh begonnen haben und wird Ende des 15. Jahrhunderts beendet gewesen sein.

GEDENKSTÄTTE  AUF DEM OLDENDORFER FRIEDHOF

Am 22. Oktober 1922 wurde das Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges auf dem Friedhof Oldendorf eingeweiht und am 13. November 1960 fand die feierliche Einweihung der Erweiterung des Denkmales für die Gefallenen des 2. Weltkrieges statt.

BRAUCHTUM - SAGEN - ABERGLAUBE - MÜNDLICHE ERZÄHLUNGEN

Brauchtum im Altag

Vieles ist inzwischen verloren gegangen, aber auch noch einiges altes Brauchtum erhalten geblieben.

KOPFSTEUERLISTE  DES FUERSTENTUMS CALENBERG-GOETTINGEN IM JAHR 1689

In den Jahren 1664, 1675, 1678, 1686 und 1689 wurden die Menschen zusätzlich mit Steuern belastet. Der Landesherr des Fürstentums-Calenberg-Göttingen erhob die Kopfsteuer um die Kriegskasse auf zu bessern.

Diese verhaßte Steuer sorgte für großen Unmut in der Bevölkerung und es erschienen Pamphlets. In allen Krügen und Schänken wurde von der Abschaffung gesprochen, denn keiner wollte eine weitere Steuer zahlen.

DER NAME OLDENDORF - ENTSTEHUNG DER ORTSNAMEN 

Geschichtliche Einleitung.

Zur „Römerzeit“, also vor ungefähr 2000 Jahren, als die ersten geschichtlichen Nachrichten durch die römischen Geschichtsschreiber Plinius, Tacitus, Vellejus Paterculus und andere festgehalten wurden, bewohnte das Land etwa vom Lippeschen bis zum Harz der mächtige germanische Stamm der Cherusker.

BESCHREIBUNG DER SAALA VON DANIEL EBERHARD BARING

Einen der ältesten gedruckten Berichte über Oldendorf schrieb der hannoversche Bibliothekar Daniel Eberhard Baring (geb. 8.11.1690 – gest. 19.8.1753) in seinem Buch:


Descriptio Salæ principatus Calenbergici locorumque adiacentium
oder Beschreibung der Saala im Amt Lauenstein.

OLDENDORF, AMT LAUENSTEIN

Oldendorf ist heute ein Teil der Einheitsgemeinde Salzhemmendorf im Landkreis Hameln-Pyrmont. Die längste Zeit in der Geschichte gehörte es allerdings zum Amt Lauenstein.

KURZE EINFÜHRUNG IN DIE GESCHICHTE

Wappen

Beschreibung:
Weiße Kirche mit blauem Hintergrund auf grüner Wiese.
Bedeutung:
Das Wappen zeigt die Kirche “St. Nicolai“ in Oldendorf. Das Gründungsdatum der Kirche vermutet man um 845.
Oldendorf wurde am 1. Januar 1973 eingemeindet zum Flecken Salzhemmendorf.

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